
Strecke
wöchentliches update wo wir unterwegs waren

Trevelin - Santiago de Chile
Weekly 9/ 20.11.- 26.11.23




Weekly 9/ 20.11.- 26.11.23
Wir sind in Santiago de Chile angekommen, haben das wunderschöne Patagonien nach vielen Wochen verlassen. Einen selbstverursachten stressigen Grenzübergang überstanden. Schneebedeckte Vulkane in einer sonnigen, grünen Landschaft, Araukarienwälde und Wasserfälle bestaunt, Wunderschön. 600 km südlich von Santiago kommen wir in den „Speckgürtel“ wie ich es nenne: Obstanbau, Viehhaltung, Weinanbau.
Trevelin – El Bolsón – Bariloche – San Martín de los Andes – Pucón – Villarrica – Temucu – Los Angeles – Santiago de Chile
1595 km
Weniger Wind, immer mehr Sonne und seit Donnerstag viel wärmer
9-27°C
So lange es Menschen gibt: der Grenzübertritt Argentinien – Chile führte durch Nationalparks, beidseits, was ich aber erst sehr spät realisiert habe. Hunde sind generell nicht erlaubt. Umkehren ohne aufzufallen, hätte 400 km Rückweg bedeutet. Argentinien ist nie das Problem, sondern Chile: sie führen immer eine Autoinspektion durch. Reinschauen, reinkommen, durchsuchen. Sally ist klein, aber sie ist natürlich doch aufgefallen in ihrer Hundeflugbox. Die freundliche Grenzbeamtin lässt sich die Papiere von Sally zeigen, geht ins Gebäude ….. mein Survival-spanisch kommt zum Einsatz. Sie hat uns durchgelassen. Zum Glück. Denn auf argentinischer Seite stand auch explizit. Keine Einreise mit Tieren. Nassgeschwitzt fahren wir weiter
Fasziniert: die Landschaft der schneebedeckten Vulkane, eingebettet in grüne Wiesen, Araukarienwälder, Wälder und Flüsse
Interessante Begegnung: Stellplatz auf der Farm, die von deutschen Auswanderern betrieben wird. Sie sind vor 40 Jahren mit Motorrädern um die Welt gefahren
Sally und die Hasen: auf der Farm gab es so viele Hasen. Sally war so aufgeregt. Sie musste immer schauen, ob wieder einer vorbei kommt. Ohne Leine und sie wäre auf und davon
Vorwärtskommen: 650 km Autobahn. Nicht sehr spannend, aber auch mal schön.
Breitengrad: Santiago S 33°; Buenos Aires S 34°, Ushuaia S 54° , wir sind also schon nördlicher als zum Startzeitpunkt
Gefahrene Km bisher: 9926 km
Reiseführer: war leider nicht auf dem aktuellen Stand, und das Museum und Geschäft waren wegen Umbau geschlossen
Wellness: wo Vulkane rauchen, sprudeln auch Thermalquellen. Baden in Natursteinbecken
Überrascht: über die vielen Haselnussplantagen
Sehenswert: eine Seite Küstenkordillere, andere Seite schneebedeckte Anden und das alles im Dunst mit Weichzeichner
Pucón, Villarrica
El Bolsón, San Martín
El Calafate - Trevelin
Weekly 8/ 13.11.- 19.11.23




Weekly 8/ 13.11.- 19.11.23
Diese Woche hatte es in sich. Starker Wind, Schaden an der Fahrertür. Nach Werkstattbesuch wieder ok. Die Strasse um den Lago General Carrera war der Hammer. Steil und eng, aber die Ausblicke. Und wieder einmal bin ich froh für meinen Allrad. Fahrt auf der Carretera Austral / Chile erinnert abschnittweise an einem Urwald
El Calafate – El Chalten – Ruta 40 – Perito Moreno-Stadt am Lago Buenos Aires – Los Antiguos – Grenze Chile – Chile Chico – Lago General Carrera – Carretera Austral No 7 – Puerto Rio Tranquilo ( Marmorgrotten)- Coihaique – Parque Queulat – Futaleufú – Grenze Argentinien – Trevelin
1831 km
Starker Wind, Sonne, Regen, Wolken
1-17°C
Unterschätzt: die Kraft des Windes
Schönste Strecke: Von Chile Chico nach Puerto Rio Tranquilo, am Ende sind es 300 km Schotterpiste, trotz neuer Steinschläge passierbar
Wir lassen uns fahren: Bootsausflug zu den Marmorgrotten
Wetter: leider schlechte Sicht auf die Berge in Chile
Überwältigend: der blühende Ginster überall
Besondere Tier: ich sehe meinen ersten Kolibri
Kleinen Freuden des Tages: wenn der Gaucho extra näher heran reitet für das Foto
Genuss: Spontan ins Cafe und in der Sonne sitzen
Ab und zu genervt: wenn mit Hund nicht gewandert werden darf
gut zu erkennen: Rock paintings sind zum Teil 9000 Jahre alt
Nette Unterhaltung: 2 Backpacker auf der Fahrt mitgenommen
Carretera Austral No 7
Lago Buenos Aires/ General Carrera
Ruta 40
Puerto Natales - El Calafate
Weekly 7/ 06.11.- 12.11.23




Weekly 7/ 06.11.- 12.11.23
Erst Chile danach wieder Einreise nach Argentinien. Ein Wochenmix aus Alltag wie Wäsche waschen und wandern, Kondore beobachten, Besuch des Torres del Paine Nationalpark und weiter nach El Calafate um den einzigen wachsenden Gletscher, Perito Moreno, zu bestaunen.
Puerto Natales – Lago Sofia – Torres del Paine – Cerro Castillo – Grenze Argentinien – El Calafate – Perito Moreno
666 km
Sonne, Regen fast schon Schneeregen, Wind
2-14°C
Grandios: Nationalpark Torres del Paine, Felsnadeln, die aussehen wie aufgestellte flachgeklopfte Mützen, der Rio Paine und der Wasserfall, die grünen Hügel, die türkisfarbenen Seen. Dazwischen fügt sich die Schotterpiste bergauf-und bergab ein.
Immer entspannter: der Grenzübertritt
Beeindruckend: Perito Moreno Gletscher, es gurgelt und rauscht wie ein Wellenschlag. Die Front ist zwischen 40 bis 70 m hoch. Und direkt gegenüber großangelegte Terrassen, Treppen und Balkone zum Bestaunen
Wunderbar zuzuschauen: Sallys Freude, wenn sie am Sandstrand rennen kann
Besondere Glück: ein Kondor über dem Gletscher
Endlich mal wieder: richtig wandern mit Berg und Aussicht
Nachhaltige Likes: “es hat uns gefreut, dich kennen zu lernen“, 4 junge Schweizer auf Weltreise. Auch sie haben Wohnung gekündigt, Pause vom Job und haben in der Vorbereitungsphase ganz ähnliche Erfahrungen gemacht
Das geht nicht nur mir so: bei der Einreise in ein neues Land: was erwartet mich? wie funktioniert das dort? sich wieder auf Neues einstellen
Das netteste: der Parkranger am Perito Moreno. Sie reisen mit Hund?! Er muss aber im Auto bleiben. Hunde sind im Park nicht erlaubt. Normalerweise wird die Einfahrt erst gar nicht genehmigt
Auch sehr schön: Wiedersehen mit alten Bekannten aus der Schweiz und das schlechte Wetter mit Kaffee trinken und Essen gehen verschönern
Schön fürs Auge: Flamingos vor schneebedeckten Bergpanorama
Zufällig entdeckt: Gaucho und Rodeo Turnier
El Calafate, Perito Moreno
Torres del Paine
Puerto Natales und Lago Sofia
Anden-Kondor
Feuerland - Puerto Natales
Weekly 6/ 30.10.-05.11.23




Weekly 6/ 30.10.-05.11.23
Auch das gehört zum Reisen. Benzinengpass auf Feuerland. Tanken – vielleicht morgen. Also werden Pläne entsprechend angepasst. Ich nehme 2 Franzosen mit ihren Rädern für eine Tagesetappe mit. Wir sind in Chile, die Anden sind ab jetzt fast immer im Blickfeld. Mehr als einmal Kondore gesichtet
Ushuaia – Lago Fagnano – Tolhuin – Lago Yehuin – San Sebastian ( Grenze Chile ) – Porvenir – Fähre Magellanstrasse nach Punta Arenas – Fin del Mundo in Chile – Faro Isidro – Puerto Natales
985 km
Sonne, Wolken, etwas Regen
8-14°C
Spektakulärste: Schafsweide mit 4 Kondoren und mehr als 20 Caranchos sehr nah an der Strasse.
Neueste: Mitnehme von 2 Franzosen mit ihren Klapprädern. Was zunächst nur ein Stück gedacht war, wird später eine Tagesetappe und gemeinsamen Grenzübertritt mit Hindernissen. Die Grenzbeamtin dachte wir gehören zu einem Reisebus. Kein Stempel – keine Einreise. Also zurück. Mit Stempel und Dokument für Carlotta dann kein Problem.
Netteste: Frischwasser auffüllen in Tolhuin. Städtische Mitarbeiter gewähren mir den Zugang zum Wasserhahn, dank der Gardena-Kupplungen können wir die Strecke überbrücken
Freundlichste: der Mitarbeiter der Touristeninformation in Punta Arenas gibt mir sehr schöne Tipps und Ziele in der Stadt und weiteren Umgebung. Sonst hätte ich die Brutkolonie der Kondore vermutlich nicht entdeckt.
Ungewöhnlichste: Feuerwehr in Pt. Arenas waschen die Autos für eine Spende
Respekt vor den Seefahrern: mit welchen Schiffen vor 500 Jahren Seewege Magellanstrasse entdeckt worden sind. Stehhöhe max 1,75 m. Keine Kajüten im Bug, nur 300 Jahre später segelte Darwin schon sehr viel komfortabler. Wie einfach heute das Reisen ist.
Unvorstellbar: Road is ending here… nichts südlicheres auf dem amerikanischen Kontinent. Weiter zu Fuß zum südlichsten Leuchtturm des Festlands. Auf dem Rückweg hören und sehen wir Wale.
Sally: mein kleiner Spürhund. Sie hat das Stinktier schon vorher am Bau gerochen.
Fasziniert: immer wieder aufs Neue von der Tierwelt, wie z. B.der kleine Fuchs, der sich nach dem Überqueren der Strasse erst mal hinlegt und putzt.
Magisch: die riesigen schneebedeckten Gipfel der Anden ziehen meine Blicke stets an
Mal wieder: nach 2 Wochen der erste geöffnete Campingplatz
Sehr schöne Stadt: Punta Arenas, nicht nur Wellblech oder Holz. Richtig schöne Architektur aus Stein.
Punta Arenas
Feuerland