
Strecke
wöchentliches update wo wir unterwegs waren
Inhaltsverzeichnis
- Santiago, Rutas, Mendoza
- Ischigualasto, Chilecito, Belén, Cafayate
- Salta, Puna Hochwüste, Quebrada Humahuaca, Laguna Pozuelos, La Quiaca
- Bolivien Altiplano
- Nordchile San Pedro de Atacama, El Tatio, Pazifik

Altiplano Bolivien - Iquique
Weekly 14/ 25.12.-31.12.23




Weekly 14/25.12.-31.12.23
Wenig Weihnachten und Silvester. Diese Woche war bisher die am wenig Schönsten und hat mich sehr viel Energie gekostet. Zunächst noch den Rest der Lagunenroute in Bolivien, hier war die Beschilderung so schlecht bzw gab es nicht, dass ich nur über einen Tourguide zur chilenischen Grenze gekommen bin. So fühlte es sich für mich jedenfalls an. Erholsame Tage in San Pedro de Atacama, ein richtiger Touri-Ort. Nach den vielen Steinen und Hochwüsten wollte ich ans Meer, um ein wenig zu entspannen. Silvester in Iquique geriet ich an einen Junkie, der aus Unzufriedenheit einen riesigen Kratzer in mein Auto machte. Ich wollte ihm kein Geld geben. Es gibt keine Campingplätze hier. Danach wurde Sally noch von großen Hunden angegriffen und trug eine Schürfwunde davon. Zum Glück war das noch im letzten Jahr. 2024 wird besser.
Laguna Colorada – Termas de Polques – Laguna Verde – Hito Cajón (Grenze Chile) – San Pedro de Atacama – Geysir El Tatio – Salar de Atacama – Tocopilla – Iquique
981 Km
Sonne, Schleierwolken, 15 – 32°C, nachts auf 4300 m 2°C ( El Tatio)
- Schönste: Termas de Polques der Infinity Pool zum Sonnenuntergang im warmen Wasser liegen
- Faszinierendste Landschaft: Altiplano in Bolivien mit bunten Vulkanen
- Erholsam: sich wie ein Tourist im Ort bewegen, schlendern, essen gehen und abends einen Drink auf der Plaza genießen
- Überraschend: El Tatio, Geysirfeld liegt auf 4300 m und ist ca 2h von San Pedro de Atacama entfernt. Trotzdem kamen morgens um 6 Uhr zur Öffnung schon so viele Autos an. Wir hatten dort übernachtet, das war sehr angenehm, außer der Kälte nachts.
- Freundlichste: ein Einheimischer war so nett und ich konnte bei ihm Frischwasser tanken
- Gigantisch: nur schon das Vorbeifahren an der größten Kupfermine der Welt in Calama
- Das hat sich Carlotta verdient: eine 2- stündige Intensivwäsche und Staubbeseitigung
- Ärgerlichste: Kamera ist während der Holperpisten vom Bett gefallen, kaputt. Zum Glück ist das Objektiv heil geblieben
- Erfreulichste: dafür hat sich mein iPad wieder einschalten lassen und funktioniert wieder
- Emotional anstrengendste: Die Begegnung mit dem Junkie. Weil ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe und nicht direkt wieder weggefahren bin. Sondern an meinem Plan festgehalten habe in der Stadt Silvester zu verbringen. Andere Menschen drum herum in ihren Womos schauten nur zu.
- Ängstlichste Moment: als die 4 oder 5 großen Hunde über Sally hergefallen sind, ich sie schnell hochgerissen habe, diese aber weiterhin noch aggressiv um uns herum standen
- Schön anzusehen: an Silvester fahren Familien ans Meer, grillen, machen Lagerfeuer und es wird wenig geknallt. Am nächsten Tag kommen noch mehr angereist. Tisch und Stühle werden auf dem Autodach transportiert, schnell sind Pavillons aufgebaut, Grill und Musik an. Viel mehr braucht es nicht, um sich einen schönen Tag zu machen
- Auf Dauer fehlt mir was: nur Steine, Staub und Wüsten. Ohne Wasser, ohne grün
- Erfrischend: ein Bad im Pazifik
Altiplano Bolivien
San Pedro de Atacama
Pazifik
Salta - La Quiaca
Weekly 12/ 11.12.-17.12.23




Weekly 12/11.12.-17.12.23
Tempo raus, nein kein Taschentuch, sondern Geschwindigkeit. Seit dieser Woche habe ich mir ganz bewusst mehr Zeit genommen. Zum Schauen, Genießen und Erleben. Das erste mal über 4300 m hoch. Höhenkrankheitssymptome. Und richtig geflasht von den Anden. Mein Traum, schöne Fotos von Flamingos zu machen, ist wahr geworden. Aber was wäre das alles, wenn es nicht auch so viele nette menschliche Begegnungen gäbe. Sei es auf dem Campingplatz oder auch am Parkeingang von Aussichtsorten.
751 km
Sonne, 21-30°C, aber auch kräftiges Gewitter
Salta – San Antonio de Cobres – Viadukt Polvorilla – Susques – Salar Grande – Cuesta Lipán – Purmamarca – Quebrada Humahuaca – Hornocal – Tres Cruzes – Abra Pampa – Laguna Pozuelos – La Quiaca
Höhe: 1200 m – 4200 m – 3000 m – 4300 m – 3400 m
- Salta, la linda, die Schöne. Ja diese Stadt ist wunderschön. Die Gebäude im Kolonialstil, das Leben auf den Plätzen, das Flair, die Aussicht, die Obststände. Traumhaft
- Wider gutem Wissen: mache ich den Fehler zu schnell in die Höhe zu fahren und auch noch zu übernachten. Nicht nur das alles verlangsamt ist, es mir leicht schwindelig ist, vor allem das Herzrasen und die Schlaflosigkeit in der Nacht. Nicht schön.
- Sally: merkt den veränderten Luftdruck mit weniger Sauerstoff nicht
- Spontan Reiseroute geändert: zunächst Norden Argentiniens, danach Bolivien, später Chile, so der Plan heute
- Überwältigt: Quebrada Humahuaca, was für eine Landschaft. Die Bergkette hat 14 verschiedene Farben. Von 3000 m schrauben wir uns den Berg auf 4300 m hoch. Aussteigen, staunen, genießen. Bergauf laufen, verschnaufen, umdrehen – zack, und jedes mal das Gefühl – so was Tolles habe ich noch nicht gesehen.
- Besondere Tipp: von Argentiniern auf dem Campingplatz: „Du musst nach Purmamarca und Humahuaca, sonst warst du nicht in Argentinien“. Wie recht sie haben
- Besondere Tiere: Vikunjas, sehr viel filigraner als Guanakos, Chinchillon, Kaninchen Kauz , Nanduvater mit seinen 15 jungen und natürlich Flamingos…. Tausende. Flamenco chilensis, Schnabel schwarz, 110 cm und Flamenco puna, Schnabel gelb/schwarz 90cm
- Überglücklich: von den Fotos der fliegenden Flamingos
- Wunderbar: mit netten Schweizern und Deutschen auf dem Campingplatz abends bis 23 Uhr noch draußen sitzen, zusammen einen Wein trinken, und das auf 3000 m
- Ungewöhnlich: ein warmes Fußbad im Bachlauf auf 4000 m in der Sonne
- Kurzentschlossen: Stopp bei einer Düne. Ausflugsziel für viele stellt sich wenig später heraus. Ein Laster…. Plötzlich kommen auf der Ladefläche immer mehr Menschen zum Vorschein, ganz freudig grüßen sie, einfach nett. Zurück zur Hauptstrasse; Tor zu, aber die Eisenkette ist zum Glück nur gewickelt und nicht verschlossen
- Schotterpisten: El Ripio, es ist super anstrengend, aber immer wieder schön, weil ich mehr sehe, spontaner halten und fotografieren kann
- Ingenieurskunst: Tren a las Nubes, der Bau der Eisenbahnstrecke in den Anden um den Pazifik zu erreichen. 27 Jahre Bauzeit, 1948 eröffnet. Glanzstück: Polvorilla Viadukt auf 4200 m Höhe, 224 m lang, 63 m hoch
- Beeindruckt: Salar Grande, auch die Hütten, Tische und Stühle im Eingangsbereich sind aus Salzblöcken gebaut
- Leben der Bewohner in den Anden: hier ist die Zeit zum Teil stehen geblieben, einfach, mühsam, beschwerlich und anstrengend und das in Höhen zwischen 3000 m und 4000 m und mehr
- Schön anzusehen: stolze oder zurückhaltende indigene ältere Frauen, in traditioneller Kleidung
- Eingeschränkt: in der Wahl der Stellplätze wenn Regen oder Gewitter droht. Ich traue mich nicht, auf Sand- oder Lehmboden zu stellen. Auf nicht -mehr -weg -können verzichte ich gerne
- Weit entfernt : Ushuaia, laut Angabe 5121 km, wir sind 8033 km gefahren
Laguna Pozuelos, La Quiaca
Quebrada Humahuaca
Puna Hochwüste
Salta
Mendoza - Salta
Weekly 11/ 04.12.-10.12.23




Weekly 11/04.12.-10.12.23
Ich genieße Argentinien dieses für mich so wunderbare Land. Die Herzlichkeit und Freundlichkeit Menschen beeindrucken mich. Die Landschaft ist abwechslungsreich von Wüste bis zum grünen Flusstal. Auch im trocknen Sand gibt es mehr Pflanzen, wenn ich genauer hinschaue. Ich fühle mich wie beim Tauchen, beim Auffinden von verstecktem Leben.
1528 km
Sonne, jeden Tag heiß. Nur 1 Tag Regen. Nachts kühlt es nicht so sehr ab
20-32°C
Mendoza – Uspallata – NP Leoncito mit Mondtal – PP Ischigaulasto ( Dinosaurierfunde) – Los Sauces / Schaqui – Chilecito – Belen – Santa Maria – Cafayate – Quebrada de Conchas – Salta
- Hitze: tagsüber bei 30°C und mehr machen Unternehmungen etwas anstrengender
- Schatten: Sally versucht jeden Schattenplatz zu erreichen und dort zu bleiben
- NP Ischigualasto : neu für mich. Eine geführte Tour im eigenen Auto. Im Konvoi wird gefahren, an ausgewiesenen Stellen ausgestiegen für Fotostopp und Infos.
- Experimentieren: Sternenhimmel fotografieren, gar nicht so einfach.
- Besten Stellplatz: in der Pampa, abseits der Strasse unter Sternenhimmel
- Getestet und für super befunden: Außendusche
- Landschaftlich: von trockener Wüste, über Flussoasen, Schluchten mit wunderschönen Sandsteinformationen in kräftigem rot, im Norden jetzt immer mehr mediterranes Obst. Wunderschön sind die Säulenkakteen
- Tiere: es sind nicht viele Tiere zu entdecken. Wenige Guanakos, einige Füchse, hin-und wieder Kondore, wenn ein frisch totgefahrenes Tier auf der Strasse liegt kommen die Geier.
- Stressig: ein Paket nach Deutschland verschicken. Aufgabe nur in bestimmten Postämtern, Gewicht , Zollformalitäten mit Durchsicht des Inhalts, mit Karte bezahlen > nur bis 100 €. Einpacken, auspacken, Gewicht reduzieren, einpacken, anstellen…. Es ist angenommen und auf dem Weg: Hoffentlich bis Weihnachten am Bestimmungsort
- Immer wieder nette Menschen: auch hier wieder diese super hilfsbereiten und freundlichen Menschen auf dem Postamt. Oder das Ehepaar, das mir begeistert erzählt, was ich alles in der Region ansehen sollte.
- Erfrischend: ein Bad in Gumpen bei einem Wasserfall
- Zufällig: bei der Frage, ob ich den Mann beim Anstreichen seines Hauses fotografieren dürfte, erklärte er mir den Grund: heute Abend ist Fiesta im Ort, das sollte ich mir anschauen. Deshalb….
- …Spontan im Ort geblieben: festlich geschmückte Häuser und Strassen für die abendliche Prozession an Maria Empfängnis 08.12. Weniger pompös als ich dachte, aber der gesamt Ort ist auf den Beinen. Ein großesFest für die ganze Familie
- Super Lecker: die frisch zubereiteten Empanadas der Frauen bei Festen und am Strassenrand
- Geld: oftmals wird nur Bargeld akzeptiert, auch beim Tanken. Also werde ich mir mein restliches Bargeld genau einteilen.
- Wehmütig: Es sind nur noch wenige Tage hier in Argentinien, dann geht es über Chile weiter nach Bolivien.
Ischigualasto
Belén, Chilecito
Cafayate, Ruta 68
Santiago - Mendoza
Weekly 1o/ 27.11.-03.12.23




Weekly 10/ 27.11.- 03.12.23
Diese Woche waren viele Städte zu besichtigen. Chiles Hauptstadt, Kultstadt Valparaiso, mal wieder Grenzübergang nach Argentinien dann weiter nach Mendoza, Hauptweinanbaugebiet Argentiniens.
638 km
Sonne, morgens manchmal Wolken, die sich tagsüber auflösen
17-30°C
Santiago de Chile – Valparaiso – Quintero- Paso Libertador – Puenta del Inca – Uspallata – Mendoza
- Neue Erfahrung: Benutzung von Uber in Santiago. Sehr gut bis weniger gut. Spannende Fahrweise der Taxifahrer. Wenn die Abrechnung falsch ist, Beschwerde einlegen. Erfolgreich.
- Schöne Aussicht: auf Santiago von San Cristóbal
- Höchster Berg: in Argentinien Aconcagua 6962 m hoch hüllt seine Gipfel in Wolken
- Immer wieder anders: Grenzübergänge, ich dachte ich weiß jetzt wie es läuft, nein jeder hat seine eigenen Abläufe, aber alles problemlos
- Valparaiso: eine Stadt am steilen Berghang, Baustil eigenwillig, von sehr einfach bis sehr hübsch
- Besondere Erlebnis: ein Trauerzug in Valparaiso, Leichenwagen wird von 20 Reitern, Autokorso und Hunden begleitet, mit Musik und Hupen. Ganz anders als ich es kenne.
- Bedenken in Valparaiso: sehr viele unfreundlich bellende Hunde, hoffentlich halten die Zäune
- Pazifikküste: Betonburgen in Viña del Mar und Reñaca
- bunt: Anden in vielen Farben: weiß, lehm, ocker, rot, grün, lava
- Einmalig: Puente del Inca, eine Steinbrücke die auch durch Sinterablagerungen der heißen Quellen entstanden ist
- Nebenwirkung der Schotterpisten: Chaos in den Schubladen und Kosmetikspiegel im Bad ist abgestürzt, Tesafilm hält ihn jetzt zusammen, mal schauen wie lange
- Grünste Stadt: Mendoza, 45 000 Bäume spenden Schatten auf Strassen und Plätzen
- Wohlfühlorte: Künstlermärkte sind überall schön
- Spanisch: mein Hörverständnis ist sehr vom Gegenüber abhängig
Mendoza
Anden Rutas
Santiago, Valparaíso