Strecke

wöchentliches update wo wir unterwegs waren

Inhaltsverzeichnis:

weekly 29/30: südliches Andenhochland

weekly 31: zentrales Hochland

weekly 32: vom Hochland zur Küste

weekly 33: Santa Marta

weekly 34: Karibische Küste

weekly 35: Cartagena

Route Kolumbien
Route Kolumbien

Südliches Andenhochland

Weekly 29/30  12.04.-21.04.24

am Salto Mortiño
Wächterstatue, San Augustín
San Augustín, Wächterstatue
NP Puracé,Termales San Juan
NP Puracé, Termales San Juan

Weekly 29/30 12.04.-21.04.24

Nach der Einreise und wenigen Kilometern in Richtung Popayán erwischt uns eine Straßenblockade, wir stehen fast 48 h in dem Stau bzw auf einem Rastplatz. Danach geht es in den Nationalpark Puracé zu den Termales San Juan. Die Farben des Wassers sind ein Traum. Für die Schotterpiste brauchen wir allerdings ewig, 100 km in insgesamt 6 h. Das eigentliche Ziel ist San Augustín, es ist  Weltkulturerbe und die größte Nekropolis in Amerika mit Hügelgräbern, Steinfiguren und Schachtgräbern. Mit Abstechern zu Wasserfällen erreichen wir die Tatacoa Wüste.

Ipiales – Las Lajas – Pasto – Popayán – NP Puracé – San Augustín – Wasserfälle – Mirador de Matamba – Tatacoa Wüste

929 Km 

Oft Sonne, Gewitter, Wolken

21°C – 29°C

Südliches Andenhochland mit Vulkanen und vielen Schluchten

Auf und ab geht es auf der gut ausgebauten Panamericana, sie führt entlang grüner Berge, Wasserfällen und tiefen Schluchten. Leider gibt es kaum Haltemöglichkeiten. Hier in der Region Cauca kommt es immer wieder zu Straßenblockaden, diesmal geht es den Bewohnern um die versprochene Asphaltierung der Umgehungsstraße. Der Kolumbianer nimmt es gelassen und ich erst recht. Ich habe mein Haus dabei, der Kühlschrank ist gefüllt, was soll’s. Popayán, die weiße Stadt mit vielen Kolonialbauten besuche ich im Schnelldurchgang.

Nationalpark Puracé mit Thermales San Juan auf 3300 m

Der aktive Vulkan Puracé läßt die heißen Quellen sprudeln. Wahnsinnig schön anzusehen, wenn warmes und kaltes Wasser sichtbar nebeneinander fließen und sich erst nach einigen Metern vereinigen. Die wunderbaren Farben des Wassers in herrlicher Landschaft begeistern mich

Antike Wächterstatuen und Grabhügel in San Augustín sind Weltkulturerbe

Drei verschiedene Epochen prägen die Besiedlung und Grabgestaltung. Waren es 1100 v.Chr. noch Holzsarkophage und Urnen für Feuerbestattungen, veränderten sich die Bestattungsrituale von 200 v. Chr. -700 n.Chr. deutlich. Über 300 aus Lavastein und Basalt gehauene anthropomorphe und zoomorphe Wächterstatuen entstehen in dieser Zeit. Durch die Machtübernahme anderer indigener Völker zwischen 700-1550 erfolgte der kulturelle Niedergang. Trotz Überwucherung und Zuwachsen wurde es erstmals 1756 beschrieben, aber erst Anfang des 20.Jh. weckte es wieder öffentliches Interesse. Der Staat kümmert sich um die Ausgrabungen und errichtete den archäologischen Park. Manche der Ausgrabungen haben wir auch per Pferd oder Motorrad erreicht. Was für ein Spaß.

Wasserfälle Salto de Mortiño und Salto de Bordones

Sie gehören mit zu den höchsten Südamerika. 180 m und 200 m tief stürzen sie in eindrucksvoller Landschaft bergab. Nicht immer an der Hauptstrasse gelegen, trotzdem gut zu erreichen. Mortiño punktet mit Einfachheit der Erreichbarkeit und wer es mag mit den zahlreichen Aktivitäten wie Zipline, Riesenschaukel… Bardones dagegen in üppigem Grün gelegen, kann mit einer Wanderung durch Kaffeeplantagen steil bergab in den Cañon, noch besser aus der Nähe betrachtet werden.

Zentrales Hochland

Weekly 31  22.04.-28.04.24

Matsch in der Wüste
Goldmuseum Bogotá
Goldmuseum, Bogotá
Valle de Cocora, Kolumbien
Cocora valley

Weekly 31 22.04.-28.04.24

Nach der regennassen, schlammigen Tatacoa Wüste setzen wir mit einer kleinen Fähre über den Rio Magdalena über zur Hauptstrasse. Ein wunderbares Abenteuer.  Ziel ist zunächst Bogotá, gelegen auf 2600 m am Rande der Berge mit fast 9 Millionen Einwohnern und dem berühmten Goldmuseum. Wir stehen im Zentrum von La Candelaria, nicht besonders romantisch, dafür sicher und mittendrin, Öffnungszeiten von 6 Uhr bis 20:30 Uhr. Nachts stehen wir komplett alleine auf dem von Mauern umgebenen Parkplatz. Für die Fahrt nach Salento starten wir extrem früh, um dem Berufsverkehr zu entkommen, was auch weitergehend klappt. Über die Cordillera central geht es durch wilde, grüne und wasserreiche Vegetation nach Salento. Ausgangsort, um das Cocora Tal und Kaffeeplantagen zu besuchen.

Tatacoa – Giradot – Bogotá – Giradot – Ibaqué – Salento

637 km

Sonne, Regen, Gewitter

27°C – 19°C – 25°C

Tatacoa Wüste

Die sandigen Canyons in verschiedenen Farben über ocker, rot und grau und den Kandelaberkakteen  prägen die Landschaft. Bizarr ausgewaschen. Allerdings sind sie nach dem Starkregen der Nacht schlecht zu bewandern. Die Observatorien können die Wolken auch noch wegschieben, also keinen Sternenhimmel. Dafür war der Vollmond schön. Ich bin nicht wirklich begeistert. Das kommt davon, wenn man schon so viel in der Art gesehen hat und vergleichen kann.

La Candelaria in Bogotá

Der Straßenverkehr in Bogotá ist anstrengend. Die Motorräder, Roller und Fahrradfahrer liegen in Kreiseln und Ampeln wie eine 2. Haut um das Auto, ständig piepst der Totwinkelassistent. Glücklich erreichen wir das Zentrum und finden einen ruhigen Übernachtungsplatz. Mit der Seilbahn auf den Hausberg Cerro de Monserrate. Von hier haben wir einen sehr schönen Blick über die Stadt. Eine wirkliche Bereicherung ist der Besuch des Goldmuseums. Mehr als 35000 Exponate aus präkolumbischer Zeit sind hier ausgestellt, beschrieben und erklärt. Ebenso sehr sehenswert ist das Botero Museum, der bekannteste Künstler Kolumbiens. Die dargestellten Personen haben hohen Wiedererkennungswert. Allesamt große dicke Köpfe mit kleinen Augen, üppigen Rundungen auf kurzen Beinen. Die Vielschichtigkeit der Bevölkerung ist auf der La Séptima, Hauptfußgängerzone gut zu bestaunen und zu erleben. Extrem häufig nimmt meine Nase den Duft des Haschischs in den Gassen und Straßen auf.

Weltkulturerbe Eje cafetero südlich von Medellín

Der Besuch einer Kaffeeplantage vermittelt mir sehr viel Wissen über die Historie, den Anbau, die Sorten und den Herstellungsprozeß von genießbaren Kaffee. Mehr als 80% der Kaffeebohnen in hoher Qualität werden exportiert, als grüne Bohnen. Geröstet werden sie immer erst im Importland. Die Minderqualität verbleibt im Land, dieser ist so stark geröstet, dass er nur mit viel Zucker genießbar ist. Es ist also einfacher guten Kaffee in Europa zu kaufen als hier.

Von Salento ins Valle de Cocora

Auf einer herrlichen Wanderung auf dem  Cocora-Loop können wir die Quindío-Wachspalmen ansehen. Diese sind bis zu 60 m hoch und sind zum Teil über 70 Jahre alt. Früher wurde die Rinde verletzt und das austretende Wachs zur Herstellung von Kerzen verwendet. Heute sind sie Nationalbaum und stehen unter Schutz. Sie wachsen nur in bestimmten Regionen in andinen Hochtälern zwischen 2000 und 3000 Metern Höhe.

Vom Hochland zur Karibikküste

Weekly 32  29.04.-05.05.24

Botero Skulptur Medellín
Botero
RadladerKolumbien
Aufräumen nach Erdrutsch
Ist das anstrengend!

Weekly 32 29.04.-05.05.24

Die Fahrt durch Antioquia entlang der Kaffeeroute führt uns zur Millionenstadt Medellín. Der Stopp dort war kurz und knackig, dafür aber richtig gut gelungen. Zum Übernachten ging es auf die andere Seite der Berge nach Santa Elena, Stellplatz an einer Tankstelle mit schöner Aussicht. Als nachts um 3 Uhr ein Auto neben mir anhielt, hielt ich auch die Luft an…. Es fuhr zum Glück gleich wieder weg, ich war so aufgeregt, dass ich nicht mal nachgeschaut habe, ob es vielleicht nur die Polizei gewesen war. Zur künstlich angelegten Seenlandschaft bei Guatapé ist es nicht weit. Eine große Schleife zurück zur Hauptstraße dauerte länger. Einige Erdrutsche durch den Starkregen der Nacht musste der Radlader morgens erst einmal  beseitigen. In 2 Tagen sind wir dann die 800 km lange Strecke an die Küste gefahren. Was tagsüber bei  32°C mit Klimaanlage noch ok ist, wird nachts bei immer noch  28°C  fast unerträglich.

Salento – Manziales – Medellín – Guatapé – San Rafael – Granada – San Luis – Curumaní – Santa Marta – Guachaco

1278 Km

22°C – 32°C

Boteros’ Skulpturen in Medellín

Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob ich überhaupt anhalte. Voll, schwierig einen Parkplatz zu finden, gefährlich. Aber ich hatte Glück. Ich fand einen bewachten Parkplatz in relativer Nähe zur Plaza Botero. Sowohl die Dame vom Parkplatz als auch ein junger Mann gaben mir gute Tipps was ich anschauen kann, aber auch wo ich auf keinem Fall durchlaufen sollte. Am Ende fuhr mich der junge Mann mit seinem Auto zur Plaza, durch ein Viertel…. Was für ein erschreckendes Erlebnis, Armut und Dreck. In meinem Auto hätte ich  sofort die Fenster geschlossen. 

Der Stadtrundgang führte mich also um die Skulpturen und bergwärts ins historische Zentrum. Mit dem Taxi zurück ans Auto. Sicherlich gäbe es eine Menge mehr in Medellín zu besichtigen, aber manchmal reicht auch die Kurzfassung

Künstliche Seenlandschaft in Guatapé

In den 1970er Jahren wurde ein Staudamm gebaut, um Strom für Medellín zu erzeugen. Dafür wurden einige  Dörfer umgesiedelt und geflutet. Mittlerweile ist es ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet für Medellín. 

Ein 200 m hoher Granitmonolith bei Guatapé mit 659 Treppenstufen bietet einen herrlichen Ausblick auf die Seen. Der Ort mit seinen bunten Fassaden lädt zu einem Bummel durch die Gassen ein.

Von Guatapé zur Karibikküste

Aus den Bergen von 1900 m auf 180 m am Rio Magdalena. Ab jetzt geht es auf einer gut ausgebauten Straße nordwärts zur Küste. Landschaftlich veränderte es sich von grün-hügelig mit etlichen Rinderfarmen und  Wasserbüffelherden über viele  Ölpalmenplantagen  gefolgt von Trockengebieten mit Kakteen.  Das Küstengebirge Sierra Nevada de Santa Marta bringt wieder Abwechslung: Mangos, Kokospalmen, Papayas. Weltweit einmalig ist der  5775 m hohe Gipfel nur 45 km vom Meer entfernt.  

Der Tayrona NP direkt am Meer ist mit Hunden nicht erlaubt. Aber östlich davon finden wir eine herrlichen Campingplatz am Meer. Unter Kokospalmen in der Hängematte liegen ist nach der langen Fahrt auch mal sehr schön.  

Die Küste bei Santa Marta

Weekly 33  06.05.-12.05.24

Strandcafe
Hund im Boot
Abenteuerausflug
Santuario de los Flamencos
Bootstrip

Weekly 33 06.05.-12.05.24

Die geplante Verschiffung für den 17.05.24 verzögert sich, bis her um eine ganze Woche. Zum Glück kann ich das gerade gebuchte Hotel für den Zeitraum umbuchen.

Da ich schon den Campingplatz verlassen hatte, suche ich mir in Santa Marta einen Campingplatz. Aber nach nur einer Nacht verlasse ich ihn und fahre zurück an den Kokospalmenstrand. Einen lohnenswerten Ausflug zur Lagune mit Flamingos machen wir. 

Aber ganz ehrlich….es ist verdammt heiß und schwül, und Spaß macht das gerade nicht, auch nicht am Palmenstrand. Jammern auf hohem Niveau nennen das vielleicht einige. 

Ist mir aber auch egal. Ich würde gerne verschiffen…und so ist der Ablauf

Es gibt keine Landweg, um das Darien Gap zu überwinden. Das Auto muss verschifft werden. Dafür sucht man sich eine Agentur in Kolumbien oder Panama. Das Schiff ist für diese kurze Strecke 1 Tag unterwegs, aber mindestens 10-14 Tage nicht zur Verfügung.  Etwa 4 Tage bevor das Schiff ablegt gibt man das Auto im Hafen ab, einen Tag vor Abfahrt findet die Drogenkontrolle statt, bei der man wieder anwesend sein muss.

Erst wenn wirklich klar ist, dass das Schiff ablegt, kann man einen Flug buchen. 

Abholen im Zielhafen wird sich bis es durch den Zoll ist auch 4-5 Tage hinziehen.  Und das alles zu einem Preis der fast genauso hoch ist wie eine 4-wöchige Verschiffung von Hamburg nach Argentinien. Hammer, oder? Manches muss man einfach aus dem Gedächtnis verbannen. 

Camping Casa Grande – Minca – Gaira bei Santa Marta  -Santuario Los Flamencos – Camping Casa Grande

318 Km

33° – 30°C

Santuario de los Flamencos

Kurz vor Riohacha liegt das aus vier Lagunen bestehende Reservat,  in denen sich im Juni und Oktober bis Januar  zahlreiche Flamingos einfinden. Es ist ein abenteuerlicher Ausflug der mit einem Motorrad zur Lagune startet. Dort steigen wir in ein kleines Kanu um. Der junge Mann muss uns mit Armkraft bestimmt 3 km fahren, dort stehen dann einige Flamingos im Wasser. 

Das Boot schaukelt gewaltig und das Segel fliegt mir auch um die Ohren. Meine Sorge zu kentern war zum Glück unbegründet. Jedenfalls bin ich froh als wir wohlbehalten am Auto zurück sind.

Karibische Küste

Weekly 34  13.05.-19.05.24

Fischstand Turbaco
Fischstand
Auto aufräumen
Zimmer mit Aircondition

Weekly 34 13.05.-19.05.24

Nach den Strandtagen fahren wir die letzten Kilometer in Kolumbien an der Küste entlang nach Turbaco, ca 20 km südlich von Cartagena. Dieser Küstenabschnitt ist stellenweise sehr schmutzig. Bei 35°C stehen am Straßenrand Fischverkäufer…. Ohne jegliche Kühlung liegen Krabben und Fische dort auf den Holztischen. 

Bevor das Auto im Hafen abgegeben werden kann, muss es für die Verschiffung sauber und blickleer sein. Dann geht es ins Hotel. Urlaub von der Reise bevor es weiter nach Panama geht.Wir genießen das kühle Zimmer und wollen gar nicht raus.  

Camping Casa Grande – Galerazamba – Turbaco

328 km 

Schwül heiß bedeckt oder Sonne, täglich Gewitter

30-35°C

Vorbereitung für die Verschiffung und Abgabe im Hafen

Noch mal das Hotel umbuchen, weil sich der Termin für die Verschiffung mehrmals in der Woche ändert. Deshalb bleibt weniger Zeit zum Verstauen und Packen des Autos. Aber der Koffer ist gepackt, das Auto blickleer und die Gasflasche ebenfalls.  Die letzten Lebensmittel sind verbraucht oder verschenkt. Das ganze bei 35°C und Rücken, schwitzen ist gar kein Ausdruck. Nachdem ich fertig bin …. Tata Abgabe im Hafen doch erst 2 Tage später. Egal wir fahren ins Hotel in Turbaco. Von hier aus ist der Hafen und die Stadt gut zu erreichen… theoretisch, wenn keine Straßenblockade wäre. Samstags dann Autoabgabe im Hafen, durch die Blockade brauche ich mehr als 2,5h  statt 30 Minuten.

Cartagena

Weekly 35  20.05.-26.05.24

Drogenkontrolle Cartagena
Drogenkontrolle
Sally
Hochzeitsauto in Cartagena
Hochzeitsauto

Weekly 35 20.05.-26.05.24

Eine etwas chaotische Woche. Wir sind im Hotel in Turbaco und bereiten alles für die Ausreise nach Panama vor. Dazu gehört noch die Drogenkontrolle vom Auto, mehrere Tierarztbesuche, der Flug nach Panama und Hotel muss organisiert werden. Zum Abschluss von Kolumbien genießen wir die Stadt Cartagena de India.

Mit Taxi insgesamt ca 200 km gefahren

Bedeckt, Gewitter

28-30°C

Drogenkontrolle ein Tag vor Abfahrt

Einfach kann ja jeder…. Für die Drogenkontrolle muss ich wieder zum Hafen. Tag 5 der Straßenblockade, deshalb fahre ich mit einem Motorradtaxi schon um 6:30 morgens zum Hafen, damit ich auch wirklich pünktlich um 8 Uhr vor Ort bin. Klappt auch sehr gut. 

Aber ganz ehrlich…auf mich machte das ganze einen halbherzigen Eindruck, aber mit viel Tamtam …Spürhund, Fotodokumentation etc. Obwohl die Drogenkontrolle nur etwa 1 h dauert, bin ich erst um 16 Uhr zurück im Hotel, wo Sally mich schon sehnsüchtig erwartet. Pitschnass durch den starken Regen auf dem Motorradtaxi durch Cartagena.

Hautausschlag bei Sally und erneut Gesundheitszeugnis

Sally hat einen Ausschlag mit Entzündung. Wir besuchen 2 Tierärzte, erst der 2. hilft mit 3 Spritzen  Antibiotika, Cortison und eine gegen Parasiten.  Zusätzlich 3x täglich eincremen. In dem Zustand brauche ich nicht mit ihr zu fliegen, so werden sie Sally nicht nach Panama einreisen lassen. Da dort die Regeln noch strenger als streng sind.

Sally braucht für die Einreise nach Panama wieder ein Gesundheitszeugnis…..Behörden, Apostille. Da das Einreisedatum mit in den Antrag muss, buche ich telefonisch den Flug, damit Sally auch einen Platz hat in der Kabine, denn nur 3 Hunde dürfen gleichzeitig in der Kabine mitfliegen. 

Gesundheitszeugnis beim Tierarzt bekommen wir problemlos, weil er sie sich gar nicht anschaut. 

Rechtzeitig 3 Tage vor Abflug  habe ich alle Unterlagen, die ich brauche, um die obligatorische  40-tägige häusliche Quarantäne zu beantragen. Was für ein Glück, ich habe ja gerade Urlaub für den ganzen Spaß

Cartagena

Kolonialstadt, Weltkulturerbe, Touristenmagnet. Eine wirklich tolle Stadt. Ein buntes Treiben, streetart, Festungsanlage, Stadtmauer. Es macht noch mal richtig viel Spaß das karibische Flair zu genießen. Musik, irgendwo wird immer getanzt und zum Sonnenuntergang auf die Stadtmauer mit Blick aufs Meer.