
Strecke
wöchentliches update wo wir unterwegs waren

Zentrales Hochland
Weekly 38 09.06.-16.06.24




Weekly 38 09.06.-16.06.24
Viel Natur, eine außergewöhnliche Tierwelt erleben wir in Costa Rica. Im Regen über Hängebrücken im Regenwald, durch den Nebelwald zum rauchenden Vulkan Poás und kleine Wanderungen gehören dazu. Besuch der Hauptstadt San José. Ich nehme meine bestellte Kreditkarte in Empfang, aktiviere sie und kann entspannter weitermachen. Höhepunkt sind natürlich die Tiere. Neben dem Quetzal, viele viele andere Vögel, Rotaugenlaubfrosch, Honduras Fledermäuse, Tukane, Pfeilgiftfrösche, Brüllaffen, Krokodil und das ganz besondere: ein Faultier. In den Bergen gibt es extrem viele Wasserfälle, die zu erwandern wären, die meisten sind in Privatbesitz mit hohen Eintrittsgeldern.
701 Km
Sonne, Regen, Gewitter
Regenzeit 23° – 30°C und schwül
Herrliche 17°C auf 2700 m
Quetzal im Nebelwald
Von der Küste hoch in die Cordillerra de Talamanca. Vorbei an Ananas- und Zuckerrohrplantagen. Einen Stellplatz finde ich in der Quetzal Paradise Lodge. Von hier geht es früh morgens mit einem Guide in den Bergnebelwald. Wir haben Glück und können mehrere Quetzals entdecken. Hauptnahrung der Vögel sind Wildavokados, die je nach Jahreszeit und Höhe an unterschiedlichen Stellen reif werden.
An der Lodge gibt es unglaublich viele Kolibris die zur Futterstelle schwirren. Herrlich gemütlich ist es am Kamin zu sitzen.
Karibisches Tiefland am Rio Sarapiquí
Die Fahrt führt über die Zentralkordillere in den Tropischen Regenwald. Auf dem Rio Sarapiquí machen wir eine Bootstour sehen Leguane in den Baumkronen, ein Krokodil und eine Horde Brüllaffen. Im Privatreservat Frog Heaven leben neben Pfeilgiftfröschen auch Honduras Fledermäuse. Diese suchen tagsüber Schutz in einem Blatt der Heliconia. Hier sehe ich mein erstes Faultier…und sogar in Bewegung. Auf der Fahrt am Wegesrand immer mal wieder hübsche Vögel und sonstige Tiere
Ein Vulkan am anderen
Wir beginnen mit dem Turrialba, 3340 m hoch, der noch etwas Rauch ausstößt und nur mit einem Allradfahrzeug zu erreichen ist. Einfach und bequem geht es von der Hauptstadt aus an den Kraterrand des Poás, 2700 m hoch. Hier sind die Fumarolen schon deutlich schwefliger. Der Besuch ist streng reglementiert, wenn der Gasmelder zu stark piepst, wird die Gruppe vom Kraterrand in eine sicherere Zone verwiesen. Der Arenal, nur 1633 m hoch, ist ein regelmäßig geformter Kegel und mit Glück auch mehrmals am Tag wolkenfrei. In der fruchtbaren Erde der Vulkane gedeihen Kaffee, Kartoffeln, Kohl, Zwiebeln und in Folienhäusern auch Erdbeeren.
Hauptstadt San José
Ein Besuch der Hauptstadt gehört dazu. Sie gehört nicht zu den schönsten Städten auf meiner Reise, sie ist laut und relativ schmutzig. Aber der Mercado Central und das Postgebäude gefallen mir gut.
Rund um den Arenal
Weekly 39 I 17.06.-20.06.24




Weekly 39 17.06.-20.06.24
Am Arenalsee noch mal rechts und links in die Berge. Richtig Offroad durch den Fluß…Yippie ole ole. Der Weg nach Monteverde ins berühmte Naturreservat war sehr schön, aber ohne Stellplatz ist es doof. Also zurück an den See. Was für eine gute Entscheidung. Der Campingplatz liegt direkt am See. Morgens werde ich vom Schreien der Brüllaffen geweckt. Sehr schön ist der Rio Celeste mit seiner türkisblauen Farbe am Fuße des Vulkans Tenorio 1916 m. Auf dem Weg kaufe ich ein Brot in einer deutschen Bäckerei. Zur Grenze nach Nicaragua ist es nicht mehr weit und wieder mal ein Abenteuer Grenzerfahrung, Einreise mit Hund. Mehr dazu im nächsten weekly Nicaragua
487 Km
24°-27°C
Sonne, Wolken, Gewitter, Regen
Abenteuer Allrad
Auf Schotterpisten am Arenalsee oder durch die Vulkanberge. Nur langsam und holprig geht es vorwärts durch tiefe Schlaglöcher, ausgefurchte Stein-und Schlammpisten. Meine erste große Flußdurchquerung. Erst mal geprüft: wadentief. Es werden 40 Sekunden voller Spaß mit Anspannung. Sally fand es auch ganz lustig und schaute sich das aus dem Fahrerfenster mal genauer an.
Landschaft, Tiere rund um den Arenal
Der Vulkan Arenal am gleichnamigen See. Mal mit Sonne oder Wolken. Abends ein Gewitter am See bietet eine großartige Stimmung. Ein große Horde Brüllaffen direkt an der Straße, die sich in einem Baum von Ast zu Ast hangeln und die Blätter abreißen. Was für ein Glück.
Rio Celeste am NP Tenorio
Immer wieder ergeben sich gute Bademöglichkeiten und ein Wasserfall, der liegt allerdings im NP und ist somit für uns nicht zu erreichen. Der Stellplatz hat gutes WiFi aber keine Duschen, ersetzt wird diese durch ein erfrischendes Bad im Fluß. Herrlich.